Der evangelische Friedhof in Bozen Oberau ist heute mit seinen fast hundertjährigen Zedern und den alten verwitterten Grabsteinen ein Platz, der zur Besinnung und zum Verweilen einlädt, ein Ort des Friedens und der Erinnerung an liebe Menschen und an Schicksale. Der Friedhof grenzt direkt an den jüdischen und den städtischen Friedhof an und wurde 1915 als „Fremdenfriedhof“ gegründet, vorgesehen als letzte Ruhestätte für alle Verstorbenen, die nicht zur Römisch-Katholischen Kirche gehörten. In die Erde des Friedhofs der evangelischen Gemeinde wurden ohne Unterschiede    evangelische und orthodoxe Christen, aber auch Konfessionslose, Freimaurer und Selbstmörder zur letzten Ruhe gebettet. Heute gibt es durchaus auch ökumenische Familiengräber so, wie es in unserer Gemeinde eben auch ökumenisch geprägte Familien gibt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.